History
Was ist FuBaMa und wieso heißt die FuBaMa eigentlich FuBaMa?
Schon in den 20er Jahren wurden vom traditonsreichen SV Alemannia Wilster von 1904 e.V. vereinsinterne Faschingsfeste durchgeführt. Auch im Jahr 1931, so ist in den Protokollen über die Jahreshauptversammlung des SVA nachzulesen, war die im Colosseum durchgeführte Maskerade wieder ein voller Erfolg. Erst zu Beginn des 2. Weltkrieges wurden die Faschingsfeiern eingestellt.
In den Nachkriegsjahren erinnerten sich die damaligen Vereinsmitglieder wieder an die seinerzeit durchgeführten Maskeraden und ließen das Fest im Jahr 1948 wieder aufleben. Der Eintrittspreis betrug damals ein Brikett pro Person, damit der Saal auf dem Colo beheizt werden konnte. Nachdem die ersten Veranstaltungen eine große Resonanz fanden, wurde die Preismaskerade am ersten Februarwochenende zu einer festen Einrichtung im Vereinsleben des SVA. Auf der Jahreshauptversammlung 1951 wurde dann der heute noch verwendete Begriff „FuBaMa“ ins Leben gerufen und bedeutet in Anlehnung an den Vereinszweck des SVA nichts anderes als FußBallMaskerade.
In den 50er und 60er Jahren galt für die FuBaMa ein bestimmtes Thema. So stand die Maskerade 1954 zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins unter dem Motto „Tanz im Dschungel“. Der Vorsitzende des Vergnügungsausschusses, Willy Hencke, hatte den Saal mit zahlreichen Helfern in einen Dschungel mit Lianen an der Decke, Affen an den Säulen des Saals und Urwaldtieren auf der Bühne dekoriert. Zirka 500 Zuschauer verfolgten den Einzug der rund 200 Masken.
Seit Mitte der 70er Jahre wird die FuBaMa als allgemeine Preismaskerade ohne ein bestimmtes Motto durchgeführt. Im Jahr 1986 wurde ein Heiratsmarkt eingeführt, auf dem sich FuBaMa-Paare für eine Nacht trauen lassen können. Horst „Glenn“ Michelchen und sein Standesamt-Team können so manche Geschichte aus ihrer langjährigen Trautätigkeit erzählen.
Als im Januar 1989 das Colosseum nach einem Brandschaden renoviert wurde, fand die FuBaMa erstmals in einem Großzelt auf dem Colosseumsplatz statt. Da in den folgenden Jahren der Saal kaum ausreichte, alle FuBaMa-Fans aufzunehmen, wurden um das Colosseum herum Zelte aufgebaut, um ausreichend Platz zu schaffen. Mittlerweile hat sich die Maskerade zu einer der größten Veranstaltungen ihrer Art in der Region entwickelt (im Jahr 2007 nahmen rund 5.000 Gäste an der FuBaMa teil) und einen überregionalen Ruf erlangt. Seit dem Jahr 2000 sorgt auch ein Bus-Shuttle-Verkehr dafür, dass die meisten Gäste für die An- und Abreise auf ihr Auto verzichten können.
Über 25 Jahre hatte Karl-Heinz Schmidt als Festausschussvorsitzender die FuBaMa organisiert, ehe er 1999 diese Aufgabe an Knut Jüstel übergab. Der „Vater der FuBaMa“ hatte maßgeblichen Anteil daran, dass das Narrenfest weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt geworden ist.
Im Jubiläumsjahr 2004 haben wieder viele phantastische und originelle Kostüme den Preisrichtern die Auswahl schwer gemacht. Und mit Sicherheit wird auch in den kommenden Jahren die FuBaMa dafür sorgen, dass die Vereinsmitglieder und die vielen Gäste nicht auf Faschingsspaß im hohen Norden verzichten müssen.
Lob & Tadel
Die FuBaMa 2010 war aus unserer sicht ein tolles Fest. Trotzdem gibt es immer Dinge, die man besser oder anders machen kann. Schreibt uns bitte was Euch nicht gefallen hat. Wir freuen uns auf eure konstruktive Kritik und auf eure Verbesserungsvorschläge. Genauso freuen wir uns natürlich auch, über das eine oder andere Lob.
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Vielen Dank

